Buna ziua, ihr Lieben
Lang, lang ist`s her, seitdem ich hier das letzte mal was von mir hören hab lassen. Entweder ging das Internet längere Zeit nicht, oder der PC war kaputt, ich hatte keine Zeit oder es war grad jemand andres dran….. aber jetzt hab ich ja meinen LAPTOP
Das mit dem ”auf dem Laufenden halten” hatte ich mir ehrlich gesagt etwas leichter vorgestellt. Nun liegt mein letzter Eintrag schon wieder voll zurück und in dieser Zeit ist hier wirklich sehr viel passiert. Viele Unterrichtsstunden sind dahin, ich hab viele Andachten und Predigten gehört, fleißg rumänisch gelernt, einige Wochenenddienste im Kinderheim hab ich hinter mich gebracht und Posaune beziehungsweise Trompete wurde auch fleißig geübt. Ausflüge unternommen. War auf Kindergeburtstagen und hab viele coole Stunden mit den Kids und den Mitarbeitern verbracht. Viel gelacht…
aber auch gute, erste Gespräche geführt.
Das Leben hier in Rumänien ist eben zu meinem Leben und Alltag geworden
Aber außer den alltäglichen, schönen Momenten des Lebens hier in Rumänien hab ich auch besondere Dinge erlebt, die man jetzt nicht jeden Tag erlebt. Zum Beispiel hatte ich meinen überhaupt allerersten Autounfall hier in Rumänien, stellt euch dat ma vor. Also ich war mit zwei von unsern Schülern auf dem Weg zum Zahnarzt nach Sibiu. Das hatte ich euch ja beim letzten Eintrag erzählt, dass ich da hin muss. Sibiu ist ungfähr ne Stunde von uns weg. Obwohl mein Fahrstil in Deutschland schon recht flott war, hab ich ihn dem rumänischen Fahrstil, der sehr gewöhnungsbedürftig ist, nämlich nach dem Motto “Je schneller desto besser” oder “wer bremst verliert” angepasst. Als ich dann nach mehreren riskanten Überholmanövern und zügigem Fahren sicher in Sibiu angekommen bin stand ich in Sibiu an der Ampel und ein rumänischer Autofahrer kurbelte sein Fenster runter und verscuhte mir zu erklären, dass mein rechter hinterer Reifen sehr platt sei, und weder vorne noch hintern das Licht wirklich richtig ging. Da wurde mir erst so richtig bewusst, wie sehr Gott uns auf der Straße bewahrt hat und uns sicher nach Sibiu gebracht hatte. Doch waren wir ja noch nicht am Ziel. Nachdem ich gerade mit meinem Dankgebet fertig war, fuhr ein uralter Datcher, ein Taxi aus einer Seite Straße raus und nahm mir voll die Vorfahrt. Ich raste volle Kanne in den Datcher rein …… Ich war am Anfang vol fertig. So wie der Bus in dem Datcher drin war, dachte ich wär alles kaputt und zudem konnte ich die Sprache ja auch nicht. Aber nach einem Anruf bei Matthias und einigem hin und her, war dann das Ergebnis, dass bei meinem Bus nichts kaputt war und ich einfach weiter fahren konnte ohne die Polizei zu rufen. Darüber war ich echt voll froh und Gott sehr dankbar. Ich bin hier echt schon oftr mit dem Bus unterwegs gewesn und wirklich dankbar dafür, dass nichts schlimmeres als dieser UNfall passiert ist. ´Letzte WOche zum Bespiel musste ich meine zwei Mädels wieder nach Alba bringen zum Geigenunterricht. es war total kalt und es hat nur ein bisschen geregent und sofort war Splitzeis. Ich bin im Durchschnitt dann so ca 40 km/h gefahren. Gott hat uns sicher hin und her gebracht und darüber war icht echt voll froh.
Gestern hatte eine alte Schwester aus unserm Dorf Geburtstag und dort waren wir zu Besuch und ahben mit unserm Chor gesungen., Es war total schön, ihr eine Freude zu machen. Sie hatte damit überhaupt nicht gerechnet und sich wahnsinnig gefreut. Ansonsten ist an diesem Wochenende nicht so viel gelaufen. Wir haben uns ausgeruht, Zeit zum lesen und nichts tun genommen und Spiele gespielt. Die nächste Woche ist die letzte Schulwoche vor den Osterferien. Aber im Moment sind meine Mädels krank und deshalb darf ich morgen Krankenschwester spielen
Nächstes Wochenende hab ich das ganze Wochenende Wochenenddienst in der Gruppe B. Das ist mein erstes ganzes Wochenende an dem ich arbeiten muss. Ich bin mal gespannt, wie das wird….. Aber ich freu mich auch schon voll. Ich war seit dem die Kinder aus den Ferie zurück sind nicht mehr am Wochenend im Dienst. Weil ich jetzt nur noch alle vier Wochen, dafür ein ganzes Wochenende arbeiten muss.
Das Leben ist hier trotzt seinem geregelten Ablauf sehr abwechslungsreich und ich bin so froh und dankbar, dass ich hier bin
alles Liebe, Gott segne euch
Katharina